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Stellungnahme der AWG-Fraktion zum aktuellen Stand der Planung des Windparks Meezen

Veröffentlicht am 04.04.2014



1.
Wir sind keine Windkraftgegner, sondern Gegner der Atomkraft und für den Ausstieg aus der Energiegewinnung durch Atomkraft. Kein vernünftiger Mensch kann wohl gegen die Stromerzeugung aus der Kraft des Windes sein.

2.
In Meezen wird nicht um einen einseitigen Entschluss für WEA oder für ein Atomkraftwerk auf Meezener Territorium gestritten, obwohl es, gegen uns gerichtet, indirekt gern so dargestellt wird. Der Streitpunkt in Meezen ist die Entscheidung zwischen der Erhaltung der Natur oder der Errichtung mehrerer WEA, ohne Rücksicht auf biologische Vielfalt.

3.
Wir und die vielen Meezener Einwohner, deren Interessen wir vertreten, waren gegen die Errichtung der WEA in diesem sensiblen Biotop. Auch wenn die Entscheidung für die Windeignungsfläche 286 gegen unsere Überzeugung und die des genannten Personenkreises gefallen ist, so werden wir uns im Rahmen der notwendigen Bauleitplanung dafür einsetzen bzw. darauf einwirken, dass die entstehenden WEA geringstmöglichen Schaden in der Landschaft verursachen.

4.
Das Thema WEA in Meezen ist noch längst nicht entscheidungsreif. Es fehlen beispielsweise die Informationen aus Gesprächen mit der Gemeinde Poyenberg bzw. Prokon über deren jeweilige Planungen. Darüber hinaus vermissen wir ein die Risiken abwägendes Nachdenken, eventuell eine sich daraus ergebende Begrenzung des Planungsgebietes. Die Einbeziehung des Landschaftsplanes und auch Pläne zu möglichen Ausgleichmaßnahmen auf dem Gemeindegebiet fehlen völlig. Eine diesbezügliche Übereinkunft mit uns, den Vertretern einer Mehrheit, wird in der Gemeindearbeit nicht in Erwägung gezogen.

5.
In den bisher vorgestellten Szenarien, insbesondere dem nun ausgewählten „Szenario 3“ und anderen Planungsansätzen, vermissen wir die ernsthaften Überlegungen zur Vereinbarkeit zwischen möglicherweise gebauten WEA und
1. dem Landschaftsschutz,
2. dem Naturschutz,
3. und dem Schutz der Menschen.

6.
Beispielsweise wurden alle auf die Erhaltung der Natur im Naturpark Aukrug bezogenen Anträge unserer Fraktion vom Bürgermeister und seiner Fraktion ohne nachvollziehbare Begründungen abgelehnt. Eine tiefer gehende Diskussion im Gemeinderat darüber haben wir noch nie erlebt. Zu beobachten ist jedoch eine überstürzte Betriebsamkeit in Richtung Baubeginn.

7.
Weil ein professionelles Konzept, gestützt durch einen sachkundigen Rechtsbeistand, für Meezen nicht existiert, bzw. ökologisch begründete Ideen niemals, wenigstens ansatzweise, durchdacht und von der dominant auftretenden Bürgermeister-Fraktion auch nicht aktiv angestrebt werden, lehnen wir die bisher nur in dürftigen Fragmenten vorgetragenen Planungswege in der aktuellen Form ab. Obendrein wird der Wille der Mehrheit in Meezen, zuverlässig konsequent, durch eine arrogante Minderheit ignoriert.

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